Inhalt:
Engelwesen aus einer anderen Dimension bekommen die Möglichkeit einer Abenteuerreise auf einen fernen Planeten. Sie wählen ihre Talente und Gaben, planen unterschiedlichste Szenarien, die sie erleben möchten, vereinbaren Interaktionen, und wählen auch schwierige Aufgaben, die es zu meistern gibt. Und so finden sich die 4 Hauptpersonen in Situationen verstrickt, die aus einem beliebigen Alltag gegriffen sein könnten. Jeder einzelne ist unzufrieden mit dem eigenen Leben und sieht im Anderen immer genau das, was im eigenen Leben fehlt. Dabei wäre es – von außen gesehen – doch so einfach.

Die Charaktere:

Lucy, alleinerziehend mit einer süßen kleinen Tochter, kommt – obwohl sie hart und viel arbeitet – mehr schlecht als recht über die Runden: Immer passieren Dinge, die ihr alles angesparte und erarbeitete rauben. Eigentlich hatte sie alles, doch es war ihr zu wenig. Nach materiellem Wohlstand und Karriere strebend, gab sie ihre Ehe auf. Ihr wahres Talent ist es, Menschen zu helfen. Sie erkennt schnell Gaben und Probleme anderer Menschen, doch bei sich selbst tut sie sich schwer.

Tessa hat ein ganz anderes Problem: soll sie frühmorgens um 10 zum Shoppen das PRADA oder doch das Gucci-Outfit nehmen? Luxus ist ihr Grundrecht. Am besten lassen sich solche Probleme mit einem Gläschen Champagner mit ein paar Pillen herunterspülen. Und 3 bis 4 mal die Woche muss schon ein Wellness- und Beautytag drin sein. Sie sehnt sich sehr nach einem eigenen Kind, dem sie die Welt zeigen kann… auch ohne Partner. Aber wie sie es auch anstellt und einfädelt, es will einfach nicht klappen…

Richy ist ein junger, extrem reicher Unternehmensberater, der Firmen zu riskanten und nicht ganz sauberen Dingen rät. Im Hintergrund bereitet er bereits feindliche Übernahmen und Ruin vor. Wenn es dann soweit ist, ist er immer fein raus aus allem und ist dann beim Aufbau wieder helfend dabei. Sein Leben betäubt er mit Alkohol und Party-Exzessen und ist immer mit gleich mehreren Frauen zusammen.  In Wirklichkeit sehnt er sich aber nach Wärme, die er von seinem Elternhaus aber nie bekommen hatte.

Lazar sitzt obdachlos auf der Straße – er hatte sich viele Jahre seines Lebens in den Job vertieft, um seiner Familie “etwas bieten” zu können – war aber kaum wirklich anwesend. Als seine Frau dann eigene Wege geht und er das Familienleben retten möchte, verliert er durch seine Abwesenheit auch gleich seinen Job. Er erkennt aber bereits, dass dies ein notwendiger Einschnitt war. Er wünscht sich, mit seiner Familie nochmals neu anfangen zu können.